KURZBIOGRAFIE
1976
geboren in Krakau, Polen
1991-1997
Lyzeum der Bildenden Künste Krakau
Abschlüsse: Abitur, Diplom Bildende Künstlerin, Fachbereich Ausstellungskunst
seit 2005
Studium der Malerei bei Prof. Anke Doberauer,
Akademie der Bildenden Künste München
2011
Meisterschülerin bei Prof. Anke Doberauer
AUSSTELLUNGEN
2011
Teilnahme an der PIN. Benefizauktion in der Pinakothek der Moderne, München
Einzelausstellung zur OPEN ART 2011, Galerie Filser & Gräf, München
Gartenhaus der Akademie der Bildenden Künste, München
Form meets minimal, curated by Nur junge Kunst, Schütz & Staby - Galerie Tanit, München
Review und Ausblick - 7 Jahre Galerie T40, Galerie T40, Düsseldorf
2010
Exchange MUC - DUS, in der whiteBOX, mit der Galerie Filser & Gräf, München
EXCHANGE DUS - MUC, in der E.ON AG Zentrale, Düsseldorf mit der Galerie Filser & Gräf
NurjungeKunst - artgoesgreen, Praterinsel, München
München1, Galerie T40, Düsseldorf
2009
„Klasse Doberauer“ Allianz Köln
Target Partners, München
Jahresausstellung der Akademie der Bildenden Künste München
2008
LfA Kunstkalender 2009 Bayern, Förderbank Bayern
Target Partners München
200 Jahre Akademie der Bildenden Künste München
Projekt Messe, Heizkraftwerk München
Fleuchhaus und Gallo, München
2007
Bayerische Meisterwerke BMW / Ankauf der Arbeiten für Sammlung der BMW
2006
„Lineup“, Zeichnungen, Kulturverein Modern Studio Freising e.V., Freising
STIPENDIEN
2010
Stipendium für ausländische Studierende des Bayer. Staatsministeriums für Wissenschaft,Forschung und Kunst
Erasmus Stipendium an der Academy of fine Arts in Praque
SAMMLUNGEN
BMW AG Kunstsammlung München
E.ON AG Kunstsammlung Düsseldorf
Privatsammlungen
MESSETEILNAHMEN
2011
ART.FAIR, Köln mit der Galerie Filser & Gräf
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„Same, same but different…“
Zu den Arbeiten von Agnieszka Kaszubowska
„Die einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag…“ Walther Benjamin
Fragende oder irritierte Gesichter wird man vor den Gemälden Agnieszka Kaszubowskas kaum sehen. Man glaubt diesen schillernden, tadellos konzipiert und ausgeführten Bildern nichts entlocken zu müssen. Auf den ersten Blick scheint alles ganz klar und es bleibt einem nichts anderes übrig, als über die virtuose „Mimesis“ zu staunen. Doch da ist viel mehr. Betrachtet man die Arbeiten von Agnieszka Kaszubowska eingehend, ohne ausschließlich ihrem visuellen Ausdruck zu erliegen, so wird man feststellen, dass die dargestellten Bildgegenstände lediglich als Projektionsflächen dienen. Sie sind ähnlich wie die Abbilder der Urbilder, oder wenn man so will wie die sinnlich wahrnehmbare Erscheinung der „Idee“, frei nach Platon. Die „Idee“ jedoch, welche die Künstlerin in ihren Arbeiten transformiert, ist weder transzendent noch universell. Sie ist von „dieser Welt“, sie gehört der Vergangenheit an und ist dennoch stets lebendig.
Besessen von den immerwährenden lebendigen Kindheitserinnerungen, der Intensität der ungetrübten Wahrnehmung der Außenwelt und der kindlichen Beobachtungsgabe, beschwört sie immer wieder die Eindrücke aus der Ferne herauf, die sie in unterschiedliche formale Inhalte kleidet. Die Eindringlichkeit dieser bildhaften Metamorphosen macht den Stellenwert und die Gegenwart dieser „Idee“ für ihr Werk mehr als deutlich.
Konsequent folgt sie der Stimme Ihrer synästhetischen Empfindungen. Sie erzeugt Spannung, indem sie in die Kompositionen bewusst formale Wiedersprüche einbaut und die Farben gegeneinander ausspielt. Für Agnieszka Kaszubowska ist der Begriff der Erinnerung unzertrennlich mit ihrer Kindheit verbunden. Die Poesie und der Zauber dieser Zeit bilden den Ursprung ihrer Kunst und geben ihr die Kraft, dem Betrachter das Gefühl der einst selbst erlebten Faszination zu vermitteln, ohne etwas darüber verraten zu müssen, wann und wo sie das unbeschreiblich schöne Licht, den verhaltenen Glanz und die luziden Farben erfahren hat.
Tinatin Ghughunishvili-Brück, Kunsthistorikerin M.A.
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ARTINVESTOR, Oktober 2011
Heft 06/11 S.34Exploring - Experten empfehlen von Martin Leyer-Pritzkow
Artikel zur Ausstellung:
Agnieszka Kaszubowska - same same but different
Sa. 10.09.2011 bis Sa. 5.11.2011
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2011
Süddeutsche Zeitung - Wirtschaft - Nr.182Ich habe keine Angst. Vor nichts"
Interview von Elisabeth Dostert mit der Künstlerin Agnieszka Kaszubowska
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Agnieszka Kaszubowska - same same but differentVernissage: Freitag, 09. September 2011 um 18:00 UhrAusstellung: Sa, 10. September 2011 bis Sa, 05. November 2011Ausstellungsort: Galerie Filser & Gräf, Hackenstr. 5, München >> Flyer als PDF DOWNLOAD Im Rahmen der OPEN ART 2011
Einführung: Tinatin Ghughunishvili-Brück, Kunsthistorikerin M.A Die Künstlerin wird anwesend sein. Fragende oder irritierte Gesichter wird man vor den Gemälden Agnieszka Kaszubowskas kaum sehen. Man glaubt diesen schillernden, tadellos konzipiert und ausgeführten Bildern nichts entlocken zu müssen. Auf den ersten Blick scheint alles ganz klar und es bleibt einem nichts anderes übrig, als über die virtuose „Mimesis“ zu staunen. Doch da ist viel mehr. Betrachtet man die Arbeiten von Agnieszka Kaszubowska eingehend, ohne ausschließlich ihrem visuellen Ausdruck zu erliegen, so wird man feststellen, dass die dargestellten Bildgegenstände lediglich als Projektionsflächen dienen. Sie sind ähnlich wie die Abbilder der Urbilder, oder wenn man so will wie die sinnlich wahrnehmbare Erscheinung der „Idee“, frei nach Platon. Die „Idee“ jedoch, welche die Künstlerin in ihren Arbeiten transformiert, ist weder transzendent noch universell. Sie ist von „dieser Welt“, sie gehört der Vergangenheit an und ist dennoch stets lebendig. Tinatin Ghughunishvili-Brück, Kunsthistorikerin M.A. |

