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Körper#303.2020, 28 cm, 2020,
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Körper#304.2020, 28cm 2020,
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Körper#301.2020.4/4, 46cm,
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Körper#302.2020/2/2, 120cm,
Kurzbiografie

1984

geboren in Berchtesgaden


2006–2009

Ausbildung zur Holzbildhauerin, Berufsfachschule für das Holzbildhauerhandwerk München


2009-2017

Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Nikolaus Gerhard, Katrin Brack und Prof. Hermann Pitz, Diplom


2012-2013

Auslandssemester in Madrid, Facultad de Bellas Artes




Ausstellungen

2020

Münchner Meisterklasse - Postionen von Absolventen der Münchner Kunstakademie, Kunstforum der Münchner Bank


2019

Kunst aktuell, Jahresausstellung des Kunstverein Rosenheim, Städtische Galerie Rosenheim


2019

GEGENÜBER, Galerie Maurer Zilioli Contemporary Arts, München


2018

IMPACT, Kunst und Gewerbeverein Regensburg


2018

Offene Ateliers 2018, Städtisches Atelierhaus in der Baumstraße, München


2017

Diplomausstellung ADBK München


2017

24. Aichacher Kunstpreis


2016

Target Partners, München


2014

Goetheinstitut, München


2013

Zwischenzeit, Galerie Filser & Gräf


2012

FIGUREN, Galerie ARTikel3, München, (EA)


2012

Jahresausstellung Kunstverein Rosenheim, Städtische Galerie Rosenheim


2011

Skulpturale, Konstanz


2010

Künstlerhaus Oberbayern



Auszeichnungen

2010

Förderpreis für Angewandte Kunst, Schafhof Freising, Europäisches


2011

Auswahl für LfA-Kunstkalender 2012




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Die Künstlerin Johanna Schelle setzt sich vor allem mit der Überlagerung von physisch wahrnehmbaren und gedanklichen Räumen auseinander. Dabei gelingt es ihr, die unterschiedlichen Ebenen der geistigen und physischen Präsenz der Figuren darzustellen und den Betrachter mit einzubeziehen.

Die Skulpturen von Johanna Schelle entstehen in einem langen und aufwändigen Prozess. Dieser beinhaltet zuerst Skizzen, Entwürfe, Architekturmodelle und das formen von kleinen Tonmodelle. Darauf folgt das Abformen und Gießen in Gipsmodelle, die als Vorlage für die finale Holzskulptur dienen, die wiederum aus Lindenholz geschnitzt, bearbeitet und schlussendlich bemalt werden.

Die Poesie und Lebendigkeit der Figuren wird auch durch ihre zarte und farbig fein abgestimmte Bemalung sowie durch das Sichtbarlassen der Maserung und Bearbeitungsspuren des Lindenholzes unterstrichen.

Die Künstlerin hat in der Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur eine eigene künstlerische Sprache entwickelt und die Qualität lässt ihre Figuren unverwechselbar werden.

Aber vor allem gelingt es ihren Figuren eine Verbindung zwischen uns und dem Innen- wie Außenraum herzustellen und durch ihre Präsenz und gleichzeitige Ruhe unseren Blick auf unser Innerstes und auf das Wesentliche zu lenken und zu erweitern.
Lillian Berger, Kunsthistorikerin M.A.
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